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29.3.17 Buchpräsentation bei Literatur:Berlin im Georg-Büchner-Buchladen
Wörtherstraße 16, 10405 Berlin
20:00 (bitte Karten vorbestellen)

24.3.17 Lesungen auf der Buchmesse Leipzig 
10:30
20:00 Mädlervilla, Hans-Driesch-Straße 2, 04179 Leipzig

Am 10.3.17 erscheint "HAUS FÜR EINE PERSON" (Roman) bei Ullstein


Hörspiel - Doppel:
SRF Samstag 13.8.16 20:00 "Der Krieg der Söhne"
SRF Samstag 20.8.16 20:00 "Gesicht verloren"



NDR Feature 4.10.2015 11:05

HEIMAT. Oder die Sehnsucht nach der Konservenbüchse.
Wer wohnt, ist gewöhnt, wer fährt, erfährt“ Vilém Flusser

13 Umzüge in vier Jahren waren der Rekord. Umzüge zwischen Ländern und Kontinenten, nicht mit der Idee zu reisen, sondern jedes Mal neu als Versuch, Wurzeln zu schlagen. Immer wieder Scheitern. Allein mit einem Hartschalenkoffer auf Fähren, Flughäfen, Bahnhöfen, auf Wohnungssuche: völlige Entwurzelung. Aus so viel Irren muss etwas zu lernen sein.

Nach 25 Jahren trifft sich die Autorin mit Schulfreundinnen aus der gemeinsamen Internatszeit in Singapur, Pia aus Indien, die nach den Ausschreitungen zwischen Hindus und Moslems das Vertrauen in ihre Heimat verlor, und Edel aus Norwegen, die immer dachte, sie würde das Erbe ihres Vaters antreten und den seit 500 Jahren bewirtschafteten Hof übernehmen – bis alles ganz anders kam.

Auf einem Roadtrip durch Norwegen beschäftigt die drei Frauen die Frage: Kann man eine Heimat wählen, oder liegt Heimat im Grunde immer in der Vergangenheit, ist unantastbar, die Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies? Ist Heimat etwas Fixes und Abgeschlossenes, eine Beschränkung im Kopf? Ursprünglich streifte der Mensch sammelnd und jagend durch die Lande, erst der Bauer wurde sesshaft. Bricht eine neue Epoche der Mobilität heran?



RBB 10.7.2015 22:04 Hörspiel

DER KRIEG DER SÖHNE

Die Sendung erkundet die digitalen Spielewelten von großen und kleinen Jungen und balanciert zwischen Doku und Fiktion. Musik: Lula Romero

WDR 3, Dienstag, 2.6.2015, 23.05-24.00 Uhr

EIN BERLINER IN BHAKTAPUR - Nepals erste Musikhochschule

Ankündigung der Redaktion:

Bhaktapur, Bisket Jatra, der Jahreswechesel von 2071 auf 2072 im hiesigen Kalender. Eine Woche lang werden Rituale für die Schutzgötter der Stadt gefeiert, in jeder Straße erklingt Musik.

Vor allem geht es darum, Bhairav, eine negative Erscheinungsform von Shiva, zu besänftigen. Der Hinduismus ist auch in Nepal kompliziert, sogar die Götter haben mindestens zwei Gesichter - Bhairav etwa 64. In allen Ausformungen aber ist er der Herr der Zerstörung. Dieses Jahr scheint es nicht gelungen zu sein, ihn gnädig zu stimmen. Eine Woche nach Abschluss von Bisket Jatra verwandelt das Erdbeben große Teile der Stadt, Wohnhäuser wie Tempel, in Schutthaufen. Rund 250 Menschen sterben in den Trümmern.

Unsere Autorin hat Eindrücke und Klangbilder aus der Zeit vor der Katastrophe mitgebracht:

Ein umgebauter Tempel in der „Stadt der Frommen“: die Music Academy of Bhaktapur. In den hölzernen Pavillons des idyllischen Gartens üben Studenten zwischen Schmetterlingen und Strelitzien. Doch kaum verlässt man das Gebäude durch die schön geschnitzte Tür, schlucken einen Dreck und Autolärm. Im Fluss baden wie eh und je Kinder und Schweine. Fabian Bakels, Schlagzeuger und Musikethnologe, hat in Bhaktapur seine zweite Heimat gefunden. Seit 2013 unterrichtet er an der Academy als Gastdozent. Hier lehrt auch der nepalesische Popstar Lochan Rijal. Die beiden ihrer Herkunft nach so unterschiedlichen Musiker verbindet inzwischen eine enge Freundschaft. In Bhaktapur erklingt Musik auch heute noch in ihren angestammten, stets rituellen Zusammenhängen.

Redaktion Werner Fuhr


WDR 3, Sonntag, 31.5.2015, 16.05-17.45 Uhr

Musikkulturen: KLÄNGE HOHEN GLÜCKS

Im Himalaya und in Kölns Romanischem Sommer

Marpha liegt am - schwer erschütterten - „Dach der Welt“ in einem tiefen nepalesischen Tal. Statt wie früher mit Maultierkarawanen Salz nach Tibet transportierten die Marphalis bis zum Erdbeben motorisert Lebens- und Genussmittel für Touristen. Und die Mönche des örtlichen Klosters zelebrierten ihre Pujas.

Immer weniger Jungen allerdings möchten heute noch Mönch werden, die alten Gesänge und Rituale erlernen. Der Klostervorsteher sagte: „Natürlich ist der Fortschritt gut. Aber früher, als das Leben wirklich schwer war, da waren die Leute trotzdem glücklich. Jetzt werden sie immer fauler und wollen immer mehr.“ Unsere Autorin Barbara Kenneweg hat Dorf und Kloster Marpha vor der Katastrophe besucht.

Dem brüchigen Thema „Glück“ widmet sich Mitte Juni auch das Kölner Festival „Romanischer Sommer“. Unter den Dächern einiger von Kölns mittelalterlichen Basiliken erklingen religiöse oder auch weltliche, jedenfalls spirituelle, inspirierende Musiken, in denen es immer um mehr geht als den bloßen Augenblick. „Gospel“ und „musikalische Herzschläge“ sind Stichworte zu zwei Projekten aus der Klangwelt der Musikkulturen.

von Barbara Kenneweg/ Barbara Wrenger

Redaktion Werner Fuhr